die farbechten DIE LINKE.

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Westhausen Special

Posted on | Februar 24, 2021 | Kommentare deaktiviert für Westhausen Special

Die Siedlung Westhausen liegt uns am Herzen. Deshalb hat unsere Stadtteilzeitung eine kleine Schwester bekommen: Die Sonderausgabe „Der Westhausenbote“ beschäftigt sich speziell mit den Themen in der Siedlung Westhausen, die zum Stadtteil Praunheim gehört. Aus dem Inhalt:

  • 90 Jahre „Das Neue Frankfurt“: Ist Westhausen ein Kulturdenkmal ohne Kultur?
  • Mehr Schüler als Einwohner: Wie verkraftet Westhausen die drei großen Schulen?
  • Viva Vonovia?: Die Mietinitiative Westhausen
  • Alte Bäckerei: Mehr Raum für Kinder und Jugendliche
  • Verkehrssituation und Parkplätze: Konzepte sind gefragt
  • Und: Zwei Kandidatinnen aus Westhausen auf der Liste zum Ortsbeirat stellen sich vor

Außerdem haben wir ein Video in Westhausen gedreht. Bei unserem virtuellen Stadtteilrundgang durch die Siedlung Westhausen sprechen wir mit Ayla Ertürk von der Mieterinitiative Westhausen, mit Christoph Bochetin vom Jugendtreff Alte Bäckerei und mit Inge Pauls, Spitzenkandidatin für die Ortsbeiratsliste von die farbechten/Die Linke.

Wer soll das bezahlen?

Posted on | Februar 21, 2021 | Kommentare deaktiviert für Wer soll das bezahlen?

Straßenaktion in Hausen am 20. Februar 2021

Zur Krisenbekämpfung pumpt die Bundesregierung viel Geld in deutsche Großkonzerne. Eine Garantie zur Sicherung der Jobs gibt es für die Steuermilliarden nicht. Dabei bedroht die Corona-Pandemie viele Arbeitsplätze, und Unternehmen schicken Arbeiterinnen und Arbeiter in Kurzarbeit. Statt Kurzarbeitergeld, von dem man nicht leben kann und Profitrettung für Großkonzerne kämpft DIE LINKE. für gute Löhne und sichere Arbeitsplätze in der Pandemie und darüber hinaus. Dafür wollen wir die Arbeitgeber in die Pflicht nehmen. Die Milliardenhilfen dürfen nicht über Kürzungen im sozialen und kulturellen Bereich ausgeglichen werden.

Mit einer Straßenaktion im Stadtteil Hausen machten wir gestern auf das Thema Vermögensabgabe aufmerksam.

Über unsere Idee einer solidarischen Gesellschaft, mit sicheren Arbeitsplätzen, sprechen Fabio de Masi, MdB stv. Fraktionsvorsitzender und finanzpolitischer Sprecher, und Michael Müller, Kommunalpolitiker und Spitzenkandidat für den Römer in Frankfurt. Moderiert wird die Online-Veranstaltung „Ungleichland“ von Janette Hallmann, Spitzenkandidatin der Linken für den Kreistag in Offenbach. Fragen an Fabio de Masi und Michael Müller könnt ihr im Zoom-Chat und über Facebook-Kommentare stellen.

Online-Veranstaltung über ZOOM:
Meeting ID: 849 8125 6523
Kenncode: 414142

Politik mit roter Nase

Posted on | Februar 15, 2021 | Kommentare deaktiviert für Politik mit roter Nase

Rosenmontag im Eisregen am Rödelheimer Bahnhof

Ob Kind, ob Greis, ob Mann, ob Frau
mer saache heut’ Frankfurt Helau!
Die Feier fällt heut leider aus
Der Virus is uns all’ ein Graus
Doch näxtes Jahr wird wieder schee,
wenn wir uns beim Umzuch seh’
Ja, des werd e Freudenfest,
wenn mer uns widder in de Kneipe lässt!
Bis dahin werden wir ned ruh’n
Es gibt nun echt genuch zum dun!
Was fehlt uns noch zu unserm Glück?
Bezahlbare Wohnunge’ – Zehntausend Stück!
Tram un Bus, die nix mehr koste
Der Es Ju Wi fängt an zu roste
Mehr Platz uff de Gass für’s Rad un de Leut’
Macht Frankfurt un dem Klima Freud’
Und vergesst ned bitte, gelle,
Saniert die Schule’ auf die Schnelle
Drum: soll’s in Frankfurt gerecht ausseh’n
Den Hinnern hoch un wähle geh’n!
Wählt sozial, ihr werdet seh’:
Die Linke macht des Lebbe’ schee!

Sozial-ökologische Verkehrswende

Posted on | Februar 14, 2021 | Kommentare deaktiviert für Sozial-ökologische Verkehrswende

Mit einer Aktion in Praunheim machten wir gestern auf die geforderte sozial-ökologische Verkehrswende aufmerksam. Gerade in Praunheim ist die Schadstoffbelastung messbar zu hoch. Die Verkehrswende ist unaufschiebbar, um das Klima zu retten.
Die Linke setzt sich ein für

  • Ausbau des ÖPNV und Einführung des Nulltarif
  • Recht auf Mobilität unabhängig vom Einkommen
  • Ausstieg aus dem motorisierten Individualverkehr
  • Mehr Raum für Radfahrende und Fußgänger*innen
  • Umstieg auf Busse mit Elektro- oder Hybridantrieb im Stadtgebiet

Mieten runter

Posted on | Februar 7, 2021 | Kommentare deaktiviert für Mieten runter

Mit einer Straßenaktion machten wir gestern auf das Thema „Bezahlbarer Wohnraum“ aufmerksam. Auch in unserem Ortsbezirk entstehen immer mehr teure Miet- und Eigentumswohnungen. Die Forderung nach bezahlbarem Wohnraum ist eine der wichtigsten Aufgaben des neuen Stadtparlaments und des neu zu wählenden Ortsbeirats. Inge Pauls, unsere Spitzenkandidatin für den Ortsbeirat 7, erklärte: „Unsere Aktion ist auch eine Unterstützung für die Mieter im Hochhaus auf der Thudichumstraße, die von Mietsteigerungen nach Renovierung und Modernisierung betroffen sind. Der Kampf gegen ungerechtfertigte Mietsteigerungen, die letztlich zur Gentrifizierung eines Stadtteils führen, ist eine wichtige Auseinandersetzung um bezahlbaren Wohnraum, die wir, wie in der Vergangenheit, weiterhin führen.“ Die Stadt Frankfurt, als Miteigentümerin von Wohnungsbaugesellschaften, muss ihre Verantwortung wahrnehmen, die Spirale von Entmietung und Immobilien-Spekulation zu stoppen. 

Der Einzelhandel gibt auf, die Stadtteile verwaisen

Posted on | Februar 2, 2021 | Kommentare deaktiviert für Der Einzelhandel gibt auf, die Stadtteile verwaisen

Radio Hanicke in der Lorscher Straße konnte wegen des Lockdowns nicht einmal den Räumungsverkauf wie geplant durchführen.

Die Hiobsbotschaft kam über die Presse: das nächste Einzelhandelsgeschäft in Rödelheim kündigt seine Schließung an. Damit haben innerhalb weniger Wochen beide Elektro- und Haushaltsgeräte-Fachgeschäfte geschlossen, trotz guter Verankerung im Stadtteil und langer Rödelheimer Geschichte.

Damit gibt es rund um die „Drehscheibe“, dem ehemals geschäftlichen Zentrum in Rödelheim, inzwischen vier große Geschäftsimmobilien, die geschlossen sind und leer stehen: nach dem ehemaligen Sonnenstudio und dem früheren Rewe nun also auch Radio Hanicke und Kelety. Je mehr Geschäfte schließen, umso mehr wird ein Wohnquartier seine Lebensqualität verlieren, werden andere noch existierende Geschäfte darunter leiden und schlimmstenfalls ebenfalls in den Niedergang gezogen werden.

Die Pandemie hat die Situation des Einzelhandels dramatisch zugespitzt. Der Online-Handel boomt, doch auch durch Discounter war die Konkurrenz im Elektronikmarkt immer größer geworden. Die Wertschätzung für den persönlichen Service vor Ort ist immer mehr zurückgegangen. Das ist traurig, geht doch so immer mehr Vielfalt in den Stadtteilen verloren. Hier ist die Wirtschaftsförderung gefragt mit guten Konzepten für die Nahversorgung. Aber auch jede und jeder Einzelne, der durch die Unterstützung des lokalen Einzelhandels mit dazu beiträgt, den eigenen Stadtteil lebenswert zu erhalten.

Gedenkstunde

Posted on | Januar 28, 2021 | Kommentare deaktiviert für Gedenkstunde

Wie in jedem Jahr hatte die Friedensinitiative Rödelheim zu einer Gedenkstunde eingeladen, um an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 zu erinnern. Am Standort der ehemaligen Rödelheimer Synagoge wurde in verschiedenen Textbeiträgen der Opfer des Nationalsozialismus gedacht und an die Verantwortung für die Gegenwart und Zukunft gemahnt. Als Zeichen des Lebens und der Zuversicht legten die Teilnehmenden Blumen am Mahnmal ab. 

Druckfrisch

Posted on | Januar 23, 2021 | Kommentare deaktiviert für Druckfrisch

Unsere neue Zeitung ist da und wird in den nächsten Wochen in den Stadtteilen Rödelheim, Praunheim, Hausen, Westhausen und Industriehof verteilt. Wir stellen unsere Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahl zum Ortsbeirat vor und berichten über die Themen, die uns im letzten Jahr beschäftigt haben und die wir in Zukunft anpacken wollen.

Mit dieser Liste treten „die farbechten/Die Linke“ zur Ortsbeiratswahl an:

  1. Inge Pauls (66), Lehrerin. 2007–2016 im OBR
  2. Torben Zick (53), IT-Architect. Seit 2011 im OBR
  3. Angela Kalisch (51), Medienfachwirtin. Aktiv bei W.i.R. und Förster
  4. Herbert Bayer (70), Gewerkschaftssekretär i.R.
  5. Barbara David-Wehe (75), Sozialarbeiterin i.R., seit 2011 im OBR
  6. Mario Wolf (36), Gewerkschaftssekretär
  7. Jara Uphoff (21), Medizin-Studentin
  8. Helmut Furtmann (65), Lehrer
  9. Ayla Ertürk (39), Digital Producer
  10. Ulrich Dalbert (56), IT-Berater
  11. Ilknur Alan Koc, Bellas Stübchen
  12. Claus David (74), Schreinermeister
  13. Christa Cali (66), Erzieherin
  14. Sonja Driebold (34), Dipl. Pflegewirtin
  15. Heide Holländer (59), Dipl. Sozialpädagogin
  16. Margarete Wiemer (66), Dipl. Psychologin
  17. Barbara Voss (57), Ärztin
  18. Imke Meyer (72), aktiv bei „Aufstehen gegen Rassismus“
  19. Helga Dieter (77), aktiv bei „Courage gegen Rassismus“,
    taz Panter Preis für die Initiative „Ferien vom Krieg“

Tempo 30 in der Thudichumstraße

Posted on | Januar 15, 2021 | Kommentare deaktiviert für Tempo 30 in der Thudichumstraße

Im Main-Nidda-Boten vom 7.1.2021 machte eine Initiative von Eltern auf die Gefahren der Thudichum-Straße aufmerksam. Sie fordert eine Geschwindigkeitsbeschränkung von Tempo 30 und hat dazu eine Online-Petition gestartet.

Diese Petition ist unbedingt unterstützenswert. Der bisherige Versuch, auf parlamentarischem Wege eine Geschwindigkeitsreduzierung zu bekommen, ist bislang nämlich leider gescheitert: in einem Antrag vom 29.05.2020 (OF 477/7) hat der Ortsbeirat auf Anregung der Fraktion die farbechten/Die Linke den Magistrat um Prüfung dieses Sachverhalts gebeten.

Foto: Adobe Stock/SZ-Designs

Die abschlägige Antwort des Magistrats („nicht sinnvoll und auch nicht erforderlich“) ist nicht schlüssig: Es wird zugegeben, die Kreuzung (beim REWE) sei „unfallauffällig, aber keine Unfallhäufungsstelle“. Soll also erst einmal eine Unfallhäufung entstehen, bevor der Magistrat tätig wird?

Außerdem, so der Magistrat, kämen nur solche Straßen in Betracht, wenn ein „Zugang einer Kita oder Schule der Grundstufe beziehungsweise Sekundarstufe I unmittelbar von der betreffenden Straße aus erfolgt“. Die Thudichumstraße sei das nicht. Das sehen die Eltern anders: die Thudichumstraße ist definitiv Teil des Schulwegs zu einer KT, einer Grundschule und einer Sekundarschule.

Seit der Eröffnung des REWE-Marktes ist sowohl für Fußgänger als auch für Fahrradfahrer eine unklare Situation bezüglich des Bürgersteigs und der Straße entstanden. Hier gibt es einen Handlungsbedarf! Die Lösung ist eine durch Kontrollen gesicherte Geschwindigkeitsreduzierung!

Es ist zu wünschen, dass die Eltern-Petition Erfolg hat und den öffentlichen Druck auf den Magistrat erzeugt, so dass er seine Ablehnung überdenkt und doch noch eine Tempo-30-Zone in der Thudichumstraße einrichtet. Vor allem die Kinder werden es danken. (Zitate aus: ST 1721, 25.09.2020).

Wünsche zum neuen Jahr

Posted on | Januar 7, 2021 | Kommentare deaktiviert für Wünsche zum neuen Jahr

Foto: Adobe Stock/drubig-photo

Die Stadtteilbücherei geschlossen, die Gaststättenbetriebe und Bars ebenso, Veranstaltungen und Stadtteilfeste wie die Musiknacht, die Lesungen des FörSteR, der traditionelle Nikolausmarkt des Vereinsrings, Weihnachtsmarkt und Zehntscheunenfest in Praunheim – alles abgesagt. Kinder-Kulturveranstaltungen sind genauso betroffen. Der Coronavirus fordert viel Verzicht auf die schönen, kulturellen Einrichtungen und Ereignisse. Dabei lieben wir es, uns bei solchen Gelegenheiten mit Freunden und Nachbarn zu treffen, zu reden, gemeinsam zu feiern.
Hoffen wir auf den Sommer 2021 und zeigen wir, dass unsere Geduld und Zuversicht stärker ist als so ein winziger Virus. Und setzen wir uns dafür ein, dass die immensen Ausgaben für die Bewältigung der Pandemie nicht auf dem Rücken von Kindern, nicht auf den Etats der Jugend- und Kultureinrichtungen ausgetragen wird. Den Sparankündigungen des derzeitigen Kämmerers müssen wir gemeinsam und solidarisch entgegentreten. Solidarität heißt: die starken Schultern tragen mehr als die schwachen Schultern. Eine Pandemie-Abgabe für Reiche ist keine Zumutung.

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