die farbechten DIE LINKE.

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Rödelheimer Friedensdemo

Posted on | April 16, 2022 | Kommentare deaktiviert für Rödelheimer Friedensdemo

Anlässlich des weiterhin anhaltenden Kriegs in der Ukraine initiierten die Stadtteilgruppe 7 von Bündnis 90/Die Grünen, die SPD Rödelheim, die Stadtteilgruppe 7 von die farbechten/Die Linke, die Friedensinitiative Rödelheim und Courage gegen Rassismus eine Friedensdemonstration in Rödelheim am Samstag, den 9. April 2022. Startpunkt war der Rödelheimer Bahnhof, die Friedensdemonstration ging durch Rödelheim und endete im Solmspark mit kurzen Ansprachen von Johannes Lauterwald (Die Grünen, Ortsvorsteher im Ortsbezirk 7), Axel Gerntke (Die Linke, Abgeordneter im Hessischen Landtag), Helga Dieter (Courage gegen Rassismus), Marion Pausch (SPD Rödelheim), Bettina Mandellaub (Rödelheimer Friedensinitiative) und Miriam Dahlke (Die Grünen, Abgeordnete im Hessischen Landtag). Am Ende der Kundgebung formten die rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Solmspark ein Peace-Zeichen und setzten damit ein Signal für eine Welt ohne Waffen und ein baldiges Ende des Krieges in der Ukraine. Das Video zeigt die Ansprache von Axel Gerntke (Die Linke).

Rödelheimer Friedensdemo am 9. April 2022

My Home is my Office: Wie geht es weiter nach Corona?

Posted on | Februar 26, 2022 | Kommentare deaktiviert für My Home is my Office: Wie geht es weiter nach Corona?

Mehr Zeit für die Familie oder endlich wieder Rückkehr zu einem richtigen Arbeitsplatz? Die Wünsche und Bedürfnisse der Arbeitnehmer:innen liegen weit auseinander. Foto: Adobe Stock/Marina Andrejchenko

Sollte es die pandemische Lage zulassen, wird die aktuell geltende Homeoffice-Pflicht am 20. März wieder aufgehoben. Das kann für viele Arbeitnehmerinnen, die seit fast zwei Jahren mehr oder weniger regelmäßig von Zuhause aus arbeiten, bedeuten wieder an ihren alten Arbeitsplatz zurückkehren zu müssen – bzw. zu dürfen. Bei anderen wird die temporäre Lösung dagegen zu einem Dauerzustand werden. Wie die arbeitsrechtlichen Konsequenzen aussehen werden, und welche individuellen Wahrnehmungen und Wünsche von den Arbeitnehmerinnen ausgehen, erfordert noch viel Gesprächsbedarf, wenn die Regelungen aus der Pandemie in eine Zeit nach Corona übertragen werden.

Mit dem Gewerkschaftssekretär Stefan Wolf wollen wir am 10. März 2022 im Rödelheimer Vereinsringhaus und per Zoom-Konferenz über die positiven und negativen Auswirkungen der Arbeit im Homeoffice diskutieren. Auch die Beziehung der Arbeitnehmer:innen untereinander hat sich bereits verändert. Durch die räumliche Distanz zwischen den Kolleg:innen wird es voraussichtlich nicht einfacher werden, Belegschaften zu organisieren. Hier werden neue Formen der Zusammenarbeit und Kommunikation notwendig sein, bei denen auch die Gewerkschaften gefordert sind.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen/Euch dieses vielschichtige Thema anzupacken und hoffen auf eine angeregte Diskussion (ob live vor Ort oder per Video).
Donnerstag, 10. März 2022, 19.30 Uhr im Rödelheimer Vereinsringhaus und online per Zoom-Konferenz.
Eine Veranstaltung der Ortsbeiratsfraktion die farbechten/Die Linke im OBR7.

Bürger*innen-Sprechstunde in Hausen

Posted on | Februar 6, 2022 | Kommentare deaktiviert für Bürger*innen-Sprechstunde in Hausen

Bürger*innen-Sprechstunde in Hausen
am Donnerstag, 10. Februar 2022, 17.30–19 Uhr,
Ort: Kizombafabrik in der Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4 in Hausen.
Haben Sie Fragen zu Ihrem Stadtteil, Anregungen, Probleme oder Wünsche?
Wir hören Ihnen zu, wir bemühen uns, Ihre Fragen zu beantworten und nehmen Ihre Anliegen mit in unsere parlamentarische Arbeit.
Fraktion die farbechten/Die Linke im Ortsbeirat 7

Schutzschirme für Millionen …

Posted on | September 21, 2021 | Kommentare deaktiviert für Schutzschirme für Millionen …

… statt für Millionäre. Unter diesem Motto informierte Die Linke in Praunheim über das Konzept der Vermögensabgabe.

Christo wäre neidisch gewesen 😉

Die Pandemie hat in Deutschland zu einem starken Wirtschafts­einbruch und rasant steigenden Staatsaus­gaben geführt. Um die Pandemie zu bekämpfen wurden z.B. aus Steuergeldern finanzierte Masken verteilt, als diese noch Mangelware waren. Von den Krankenkassen wurden Schnelltests finanziert. Überbrückungs­hilfen wurden für Solo-Selbständige, aber auch große Konzerne wie z.B. die Lufthansa und Kurzarbeitergeld gezahlt, um eine gewaltige Arbeitslosigkeit zu verhindern. Gut so! Skandalös ist die Raffgier von zahlreichen CDU-Abgeordneten, die sich in der Krise bereichert haben und von großen Aktiengesellschaften, die gleichzeitig mit den staatlichen Hilfen satte Dividenden an ihre Aktionäre ausgeschüttet haben.

Jetzt geht es um die Bewältigung dieser Schulden: Mit den laufenden Einnahmen des Staatshaushalts lässt sich der Schuldenberg nicht abtragen. Es drohen Sparhaushalte, Einschnitte in öffentliche Aufgaben zu Lasten der wirtschaftlich Schwächeren. Gleichzeitig gibt es einen gewaltigen Investitionsstau in Kommunen und Ländern im Bereich der Schulen und der Gesundheit, des öffentlichen Wohnungsbaus, dem ÖPNV usw. Von den bevorstehenden Ausgaben für Maßnahmen gegen den Klima­wandel ganz zu schweigen. Deshalb: alle Pandemie-Schulden von Bund, Ländern und Kommunen zusammenfassen und durch eine Vermögensabgabe tilgen.

Entschuldung durch Vermögensabgabe: Alle sind von der Pandemie betroffen, aber während Millionen Menschen finanzielle Einbußen hatten und teilweise ihre Existenz verloren haben, ist der Reichtum einer kleinen Gruppe von Millionären und Milliardären massiv gewachsen. Die Schere zwischen Arm und Reich ist weiter auseinandergegangen.
Mit dem Konzept einer Vermögensabgabe – nach dem Vorbild des Lastenausgleichs nach dem Zweiten Weltkrieg, als Millionen Geflüch­teter unterstützt werden mussten – schlägt Die Linke vor, wie solidarische Finanzierung gehen könnte:
• eine einmalige Zahlung von 10% ab dem ersten Euro, der über einem persönlichen Freibetrag von 2 Millionen Euro liegt,
• dieser Prozentsatz steigt bis auf 30% als Spitzenabgabe ab einem abgabepflichtigen Vermögen von 100.000 Millionen Euro.
• Der jeweilige Betrag kann auf 20 Jahre verteilt werden.
• Die Gesamtbelastung der reichsten Einwohner:innen in Deutschland beläuft sich damit auf nur 0,7%!

Kann Die Linke überhaupt mit Geld umgehen?

Posted on | September 20, 2021 | Kommentare deaktiviert für Kann Die Linke überhaupt mit Geld umgehen?

Die Linke hat nicht den Ruf, über die beste Wirtschaftskompetenz zu verfügen. Völlig zu Unrecht, denn Die Linke ist die einzige Partei, die ein durchgerechnetes Steuerkonzept vorgelegt hat. Notwendig sind Renten, die ein gutes Leben im Alter ermöglichen, eine Grundsicherung, von der man wirklich leben kann, ein Mindestlohn von 13 Euro/Std. und ein Gesundheitssystem, in dem Gesundheit keine Ware ist. Wie das alles bezahlt werden soll, das erläutert Axel Gerntke im Gespräch mit der Rödelheimer Stadtteilgruppe am Infostand zur Bundestagswahl.

Wer trägt die Milliardenlast der Pandemie?

Posted on | September 20, 2021 | Kommentare deaktiviert für Wer trägt die Milliardenlast der Pandemie?

Die Pandemie hat in Deutschland zu einem starken Wirtschafts­einbruch und rasant steigenden Staatsaus­gaben geführt. Um die Pandemie zu bekämpfen wurden z.B. aus Steuergeldern finanzierte Masken verteilt, als diese noch Mangelware waren. Von den Krankenkassen wurden Schnelltests finanziert. Überbrückungs­hilfen wurden für Solo-Selbständige, aber auch an große Konzerne wie z.B. die Lufthansa und Kurzarbeitergeld gezahlt, um eine gewaltige Arbeitslosigkeit zu verhindern. Gut so! Jetzt geht es um die Bewältigung dieser Schulden.

Mit den laufenden Einnahmen des Staatshaushalts lässt sich der Schuldenberg nicht abtragen. Es drohen Sparhaushalte, Einschnitte in öffentliche Aufgaben zu Lasten der wirtschaftlich Schwächeren. Gleichzeitig gibt es einen gewaltigen Investitionsstau in Kommunen und Ländern im Bereich der Schulen und der Gesundheit, des öffentlichen Wohnungsbaus, dem ÖPNV usw. Von den bevorstehenden Ausgaben für Maßnahmen gegen den Klima­wandel ganz zu schweigen.
Mit dem Konzept einer Vermögensabgabe – nach dem Vorbild des Lastenausgleichs nach dem Zweiten Weltkrieg, als Millionen Geflüch­teter unterstützt werden mussten – schlägt Die Linke vor, wie solidarische Finanzierung gehen könnte.

… und wer bezahlt?

Posted on | Juni 11, 2021 | Kommentare deaktiviert für … und wer bezahlt?

Zerbrochenes Sparschwein und Coronavirus. Symbolbild
Foto: Adobe Stock/adragan

Die Coronavirus-Pandemie hat viel Leid für die Menschen und eine immense Belastung des Gesundheitssystems verursacht. Bundesregierung und EU haben zudem Hilfspakete im Umfang von hunderten Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Die Bundesregierung will diese zusätzlich aufgenommenen Schulden zeitnah zurückzahlen, die Schuldenbremse gilt weiter. Wer wird also die Milliardenlast tragen und für die Krise bezahlen?

Porträtfoto von Axel Troost
Axel Troost

DIE LINKE fordert, dass für die Bewältigung der Corona-Krise und der nachfolgenden Kosten eine Vermögensabgabe erhoben wird, die sicherstellt, dass die Reichen und Vermögenden angemessen beteiligt werden. Über dieses Konzept informiert der Wirtschaftswissenschaftler und MdB Dr. Axel Troost in einer Online-Veranstaltung am Donnerstag, 1. Juli um 19.30 Uhr per ZOOM.

Zugangsdaten:
https://zoom.us/j/92915152200?pwd=TWQwSk9kSGt0cnZaQ01yTjh3QWt4dz09
Meeting-ID: 929 1515 2200, Kenncode: 564609

Corona ausgebremst?

Posted on | Mai 13, 2021 | Kommentare deaktiviert für Corona ausgebremst?

Gestern Notbremse, morgen Malle? Die Pandemie-Politik ist oft nicht mehr nachvollziehbar. MdB Dr. Achim Kessler (Die Linke), Sprecher im Gesundheitsausschuss, berichtet aus dem Zentrum der Gesundheitspolitik: Wie verlaufen die Diskussionen im Bundestag? Warum hat Die Linke das neue Infektionsschutzgesetz abgelehnt? Welche Alternativen hat Die Linke? Welche Vor- und Nachteile hat beispielsweise die Forderung, die Patente für Impfstoffe freizugeben? Und wie ist die Lage für die Beschäftigten im Gesundheitswesen?

Achim Kessler
Achim Kessler

Über diese und weitere Fragen diskutiert Achim Kessler in einer Online-Veranstaltung am Dienstag, 18. Mai ab 19 Uhr per ZOOM.
Zugangsdaten: Meeting-ID: 562 231 6110; Kenncode: 1234

8. Mai muss Feiertag werden

Posted on | Mai 9, 2021 | Kommentare deaktiviert für 8. Mai muss Feiertag werden

Am 8. Mai 2021, dem 76. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, haben verschiedene Initiativen, wie Centro Rödelheim und Die Linke, im Stadtteil Blumen an den Gedenkstätten und Stolpersteinen abgelegt. Mit der Aktion „Frankfurt in ein Blumenmeer verwandeln“ wird so auch die Petition von Esther Bejarano unterstützt, den 8. Mai als Tag der Befreiung zu einem bundesweiten Feiertag zu machen.

Frankfurt in ein Blumenmeer verwandeln

Posted on | Mai 6, 2021 | Kommentare deaktiviert für Frankfurt in ein Blumenmeer verwandeln

Es ist endlich Zeit, den 8. Mai als Tag der Befreiung von Faschismus und Krieg zu einem bundesweiten Feiertag zu machen. Am 8. Mai 2021 jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem Deutschland vom Hitlerfaschismus befreit wurde, und der Schrecken des Zweiten Weltkrieges beendet wurde.

8. Mai 2020

Wie im vergangenen Jahr werden wieder Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen und Institutionen aus dem Ortsbezirk Blumen an den Orten der Erinnerung niederlegen. Das sind insbesondere das Mahnmal im Brentanopark und die 36 Stolpersteine im Ortsbezirk zur Erinnerung an die ermordeten jüdischen Nachbarn.

Orte der Erinnerung im Stadtbezirk sind auch der Gedenkstein für die Widerstandskämpfer auf dem Praunheimer Friedhof, die Gedenktafel für ehemalige Zwangsarbeiter in der Stefan-Heise-Straße sowie das Gräberfeld für italienische Militärinternierte und Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Westhausen.

Mit dem Gedenken an die Opfer wird an vielen Orten in Deutschland der Forderung Nachdruck verliehen, endlich den 8. Mai als Tag der Befreiung zu beschließen. Das wird in einer Petition bereits von vielen Menschen und Organisationen unterstützt.

Wir wollen damit ein Zeichen setzen für eine Welt, in der alle Menschen friedlich zusammenleben ohne Rassismus, Diskriminierung, Antisemitismus und Antiziganismus. Wir wollen wachsam sein angesichts des Erstarkens faschistischen Gedankenguts, was unter dem Mäntelchen „Das wird man doch noch sagen dürfen!“ nicht wieder salonfähig werden darf.

Wir möchten Sie aufrufen, die Aktion „Frankfurt in ein Blumenmeer verwandeln“ zu unterstützen, indem Sie ebenfalls Blumen an den Orten des Erinnerns niederlegen oder eine Pflege-Patenschaft für einen Stolperstein übernehmen.

Für die Stolperstein-Initiative Rödelheim
Helga Dieter, Heiko Lüßmann, Helmut Furtmann

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