die farbechten DIE LINKE.

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Immer wieder freitags: Kampf ums Klima

Posted on | Oktober 12, 2019 | Kommentare deaktiviert für Immer wieder freitags: Kampf ums Klima

Die Klimathematik erhitzt die Gemüter. Deshalb will sich auch die „Rödelheimer Runde“ dem Thema stellen. Sie lädt herzlich zu einem Diskussionsabend ein. 

Am Freitag, 25. Oktober, 19 bis 21 Uhr diskutieren in der Gaststätte „Parkterrassen“ (Vereinsringheim Rödelheim, Friedel-Schomann-Straße 7): 

Miriam Dahlke (Mitglied des Landtags, Die Grünen) und Paul Harder, Sprecher des StadtschülerInnenrates. Moderator: Oliver Strank (Ortsvorsteher des OB 1, SPD). 

Der Eintritt ist frei.

Rund um Rödelheim radeln

Posted on | September 11, 2019 | Kommentare deaktiviert für Rund um Rödelheim radeln

Größere Autos, mehr PS, höherer Verbrauch – dafür steht die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt. Autokonzerne feiern dort unbeirrt ihre dicken SUVs und Spritschlucker. Und die Bundesregierung applaudiert, anstatt Konsequenzen aus Klimakrise und Abgasskandal zu ziehen.

Doch wir Bürger*innen haben die autofixierte Verkehrspolitik schon längst satt. Mit der Verkehrswende könnte es ganz anders aussehen: Spielplätze statt Parkplätze; Flaniermeilen statt Blechlawinen; sicheres Radfahren; entspanntes Reisen mit Bus und Bahn; kluger Einsatz von erneuerbaren Energien.

#aussteigen
Fahrrad-Sternfahrt vor die Tore der IAA am Samstag, 14. September. Träger der Aktion sind fast alle Umweltverbände bundesweit.

Viele RödelheimerInnen wollen mitradeln. Es soll vor der Großdemo noch eine besondere Radfahrt rund um Rödelheim geben. Dazu laden wir Euch herzlich ein, um 12 Uhr am Bahnhof, Arthur-Stern-Platz. Gegen 14 Uhr schließt sich der Rödelheimer Block dann der großen Sternfahrt an. Bringt die ganze Familie, Freundinnen und Freunde mit, auch Gäste von
außerhalb zum „Rund um Rödelheim radeln“.

Rödelheimer Runde Streitgespräch

Posted on | Mai 26, 2019 | Kommentare deaktiviert für Rödelheimer Runde Streitgespräch

Zurück in die Zukunft?
Ein sozialpolitisches Streitgespräch im Vereinsringhaus Rödelheim.

Nach der Europawahl ist vor der Zukunft! Aber wie gewinnen wir die Zukunft? Die „Rödelheimer Runde“ versucht seit über 20 Jahren in Gesprächsrunden den zur Wahl stehenden Politikern die „Wahrheit vor der Wahl“ herauszulocken. Diesmal lädt sie nach einer Wahl, aus der Europagegner, Populisten und Rechte Parteien voraussichtlich gestärkt hervorgegangen sein werden, ein zu einem Streitgespräch über künftige deutsche (und gemeinsame europäische?) Sozialpolitik. Wie kann, wie soll es weitergehen in zentralen Politikfeldern wie Renten, Wohnen, Bildung oder Gesundheit? Können Enteignungen Probleme lösen?

Über die Perspektiven sozialer Politik diskutieren der Landtagsabgeordnete Gernot Grumbach (SPD) und das Mitglied des Bundestages Dr. Achim Kessler (Die Linke). Moderieren wird das Streitgespräch die Stadtverordnete Esther Gebhardt (SPD), die bis 2014 Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes der Stadt Frankfurt war.

Über die Perspektiven sozialer Politik diskutieren der Landtagsabgeordnete Gernot Grumbach (SPD) und das Mitglied des Bundestages Dr. Achim Kessler (Die Linke). Moderieren wird das Streitgespräch die Stadtverordnete Esther Gebhardt (SPD), die bis 2014 Vorsitzende des Evangelischen Regionalverbandes der Stadt Frankfurt war.

Die Diskussion findet am Mittwoch, 29. Mai 2019, ab 19.00 Uhr im Rödelheimer Vereinsringhaus, Friedel-Schomann-Weg 7, statt.
Der Eintritt ist frei. Sie sind herzlich willkommen!

EUropa rüstet auf

Posted on | Mai 11, 2019 | Kommentare deaktiviert für EUropa rüstet auf

Die EU: Friedensprojekt oder Militärmacht?
Kommt nach der Währungsunion die Militärunion?

Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner am Donnerstag, den 16. Mai 2019, ab 19 Uhr im Vereinsringhaus Rödelheim

Was verbirgt sich hinter der Rüstungsunion EUropa? Seit einiger Zeit wird die EU unter deutsch-französischer Führung in atemberaubendem Tempo zu einer Rüstungsunion umgebaut, deren Herzstück die „Ständige Strukturierte Zusammen­arbeit“ – kurz PESCO – ist. PESCO (Permanent Structured Cooperation) steht für eine Militarisierung der EU.

Am 13. November 2017 unterzeichneten 25 von 28 EU Staaten in Brüssel die PESCO-Verpflichtung. Aus der bisherigen Wirtschafts- und Währungsunion soll damit auch eine Militärunion werden. Die beteiligten Regierun­gen und die meinungsführenden Medien waren begeistert.

Über PESCO werden die Mitgliedsstaaten in eine Art Rüstungskorsett gepresst, das ihnen wenig andere Optionen geben soll, als ihre militärischen Kapazitäten aufzustocken und deutlich mehr Gelder in die nationalen – und seit kurzem auch europäischen – Rüstungshaushalte zu stecken. Als Ziel soll so ein deutsch-französisch dominierter Rüstungskomplex entstehen, der sowohl die Wettbewerbsfähigkeit – sprich: Exportfähigkeit – „verbessern“ als auch die militärischen Fähigkeiten bereitstellen soll, um die machtpolitischen Ambitionen der EU zu unterstützen.

Um die Europäische Union zu dem Friedensprojekt zu machen, das sich die Menschen von ihr erwarten, müssen wichtige Weichen umgelegt werden: Abrüstung, Stopp von Waffenexporten, Entspannungspolitik und Umbau der Rüstungsindustrie sind die Leitlinien für friedliche und LINKE Politik in Europa.

Jürgen Wagner ist geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Tübinger Informationsstelle Militarisierung (IMI) e.V. Letzte Buchveröffentlichung: „Die Militarisierung der EU. Der (un)aufhaltsame Weg Europas zur militärischen Großmacht“ (BEBUG-Verlag Berlin, 2018)

Tanz in den Mai

Posted on | April 23, 2019 | Kommentare deaktiviert für Tanz in den Mai

Auch in diesem Jahr wird in Rödelheim wieder das Tanzbein geschwungen:
Die beliebte Party „Tanz in den Mai“ findet wie immer im Rödelheimer Vereinsringhaus statt. DJ Stefan serviert musikalisch das Beste aus den 70er- und 80er-Jahren
und sorgt für gute Laune auf der Tanzfläche.
Dienstag, 30. April, 20 Uhr, Eintritt frei. 
Getränke und kleine Speisen zu fairen Preisen bietet der Wirt des Vereinsringhauses an. 

Der marktgerechte Patient

Posted on | März 18, 2019 | Kommentare deaktiviert für Der marktgerechte Patient

Filmvorführung und Diskussion: »Der marktgerechte Patient«.
Donnerstag, 28. März, 19 Uhr, Rödelheimer Vereinsringhaus.

Seit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf sogenannte Fallpauschalen steht für deutsche Klinken nicht mehr der kranke Mensch, sondern der Erlös aus seiner Behandlung im Vordergrund. Der Film „Der marktgerechte Patient“ von Leslie Franke & Herdolor Lorenz deckt die gefährlichen Auswirkungen dieser Ökonomisierung auf Patienten und Klinikbeschäftigte auf.

Der Film handelt von den Ursachen und fatalen Folgen der Fallpauschalen. Die Autoren haben sich dazu mit Medizinern, Pflegepersonal und Patienten getroffen, mit Krankenhausmanagern und Gesundheitsaktivisten. Auf der Basis einer scharfen Ursachenanalyse liefert ihr Film Argumente für alle, die sich für eine menschenwürdige und soziale Gesundheitsversorgung für Patienten und Beschäftigte einsetzen wollen. „Der markt­gerechte Patient“ will ganz bewusst die Diskussion über die Ausrichtung der Gesundheit am Profit vorantreiben.

Am Donnerstag, den 28. März 2019, ab 19 Uhr zeigt die Stadtteilgruppe die farbechten/Die Linke den Film „Der marktgerechte Patient“ im Vereinsringhaus Rödelheim. Im Anschluss Diskussion mit Dr. Achim Kessler, MdB und Obmann im Gesundheitsausschuss und Margarete Wiemer, Betriebsratsvorsitzende Klinikum Höchst.

Wie Eliten die Demokratie gefährden

Posted on | Februar 27, 2019 | Kommentare deaktiviert für Wie Eliten die Demokratie gefährden

21. Februar 2019: Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Michael Hartmann

Unter dem bewusst etwas provokanten Titel „Eliten gefährden die Demokratie“ hatte Die Linke den renommierten Soziologen und Elitenforscher Prof. Michael Hartmann eingeladen. Im Rödelheimer Vereinsringhaus, das mit rund 100 Besuchern bis auf den letzten Platz belegt war, sprach Hartmann über die Gefahren der zunehmenden sozialen Ungleichheit in Deutschland und der EU.

Im Gespräch mit dem Moderator Torben Schwuchow erläuterte Hartmann zunächst, was unter dem Begriff Elite zu verstehen ist und grenzte sich entschieden von der oberflächlichen und inhaltsleeren Elitenkritik der Rechtspopulisten ab. Nach Hartmanns Definition gehört zu einer Elite, wer die Macht hat, gesellschaftspolitischen Einfluss auszuüben.

Eine Gefahr sieht Hartmann darin, dass sich die Eliten in Politik, Wirtschaft und auch Medien zunehmend vom Rest der Gesellschaft entfernt haben. Machtpositionen werden beinahe ausschließlich von Menschen aus wohlhabenden Familien besetzt. Und man bleibt gern unter sich. Hartmann kritisiert dies besonders scharf. Denn wer aus sozial starken Familien stammt und in einflussreichen Positionen landet, hat selten einen Blick für soziale Gerechtigkeit und ökonomische Umverteilung. Dies hat einen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen, beispielsweise in der Steuerpolitik. Deshalb appelliert Hartmann vor allem an linke Parteien, sich wieder offener für die Anliegen der sozial Schwachen zu zeigen und ihre Spitzenpositionen für Menschen aus bildungsfernen Familien oder Arbeiterhaushalten zu öffnen.

Dass sich große Teile der Gesellschaft abgehängt und nicht mehr vertreten fühlen, nutzen rechtspopulistische Parteien erschreckend erfolgreich aus, um enttäuschte Protestwähler an sich zu binden. Wie man am Spitzenpersonal und dem Programm der AfD sehen kann, haben diese Parteien jedoch überhaupt kein Interesse an sozialer Gleichheit oder an einer Öffnung der politischen Eliten.

Hartmanns Plädoyer für eine Wiederaufnahme einer sozialen Klassenpolitik, die entschieden gegen die soziale Spaltung und damit auch gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck agiert, ist in Rödelheim auf großes Interesse gestoßen. Die zahlreichen Fragen und lebhaften Diskussionsbeiträge aus dem Publikum zeigen das Bedürfnis, sich mit linker Politik im Stadtteil auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt vor den anstehenden Wahlen des europäischen Parlaments, bei denen einmal mehr ein massiver Erfolg des Rechtspopulismus droht, erhoffen wir uns weiterhin eine gewinnbringende Diskussion über die Zukunft linker Politik in Deutschland und der EU.

In seinem jüngsten Buch „Die Abgehobenen” (2018) schildert Hartmann sehr anschaulich, wie sich die Eliten in Deutschland in den letzten Jahren immer mehr vom Rest der Gesellschaft abgeschottet haben. In der Exklusivität und sozialen Homogenität der Eliten in Medien, Politik und Wirtschaft sieht Hartmann einen wesentlichen Grund für die Durchsetzung der neoliberalen Politik in Deutschland und großen Teilen der EU. Diese Politik, die ausschließlich den Interessen der Reichen dient, hat in vielen europäischen Ländern zu massiven sozialen Spannungen geführt und trägt zum Erstarken rechtspopulistischer Parteien bei. Damit gefährden die Eliten die Demokratie. Um der Politikverdrossenheit und dem Rechtspopulismus entgegenzutreten fordert Hartmann daher eine „durchgreifende Erneuerung der Parteien des linken Spektrums und eine daraus resultierende massive soziale Öffnung der politischen Elite.”

Novemberrevolution – und heute?

Posted on | Dezember 16, 2018 | Kommentare deaktiviert für Novemberrevolution – und heute?

Die SPD und die farbechten/Die Linke in Rödelheim luden gemeinsam zu einer Veranstaltung ein, und der Saal des Rödelheimer Vereinsringhauses platzte aus allen Nähten. 

Obwohl das Thema „November-Revolution“ hieß, wurde jedenfalls keine Revolution ausgerufen. Aber es gab ein großes Interesse am Thema. Aufmerksam verfolgten die Besucher die Beiträge: zunächst vom Historiker André Leisewitz, der von einer „verhinderten Revolution“ sprach und scharfe Kritik an der damaligen Führung der SPD übte, auch im Blick auf die Ermordung von Rosa Luxemburg. Es folgte Gernot Grumbach (SPD), der die Zeitumstände zur Erklärung für das Handeln der SPD-Führung darlegte und seinerseits kritische Anmerkungen zur Strategie von „Spartakus“ und KPD machte. Worin man aber übereinstimmte, war, dass man das Ende des schrecklichen Krieges begrüßte und dass man ein gleiches Wahlrecht für Männer und Frauen einführen konnte. Und auch sozialpolitisch gab es Fortschritte, etwa durch die Einführung von Betriebsräten und den Acht-Stunden-Tag.

An diese Fortschrittsperspektive knüpften im weiteren Verlauf der Diskussion Andrea Ypsilanti (SPD) und Janine Wissler (Die Linke) an. Eine Änderung der Politik durch die Parlamente könne auch heute – so wie damals durch die Massenproteste und den Aufstand der Matrosen – nur durch eine Bewegung von unten in Gang kommen, so lautete die gemeinsame Einschätzung. Leisewitz unterstrich dies als die entscheidende Lehre aus den Ereignissen von 1918. Unterschiede auf dem Podium konnte man nur insofern wahrnehmen, als auf die heutigen gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse und die Mehrheitsverhältnisse auch innerhalb der SPD hingewiesen wurde. Der entscheidende Mangel heute sei die Zersplitterung der (an sich ja erfreulich) zahlreichen Proteste und Bewegungen.

Aus dem Publikum kamen viele Fragen und Anregungen, vor allem nach klaren Positionierungen und mehr Unterstützung von Initiativen durch die Politik. Natürlich blieben Fragen offen, etwa nach der Haltung zum Kapitalismus insgesamt oder nach weiteren Perspektiven. Es wurde aber auch deutlich, dass es darauf ankommt, engagiert im Gespräch zu bleiben und nach Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu suchen. Dies gilt erst recht vor dem Hintergrund eines politischen Trends „nach rechts“, wie die Wahlerfolge der AfD zeigen. Auf Stadtteilebene hat das Gespräch jedenfalls begonnen – und es soll weitergeführt werden.

Nikolausmarkt 2018

Posted on | Dezember 8, 2018 | Kommentare deaktiviert für Nikolausmarkt 2018

Schwedischer Glögg und selbstgebackene Kuchen luden zum Verweilen an unserem gemütlichen Stand auf dem belebten Rödelheimer Nikolausmarkt ein. 

100 Jahre nach der Novemberrevolution

Posted on | November 18, 2018 | Kommentare deaktiviert für 100 Jahre nach der Novemberrevolution

1918 – 2018: 100 Jahre nach der Novemberrevolution

Vor hundert Jahren endete der Erste Weltkrieg und mit ihm die Monarchie. Deutschland wurde eine Republik, verbunden mit der Hoffnung auf eine gerechte Gesellschaft. Wichtige Ziele wurden erreicht, wie etwa das Frauenwahlrecht oder die Stellung der Gewerkschaften. Doch die junge Republik war von Anfang an auch zerrissen von Auseinandersetzungen über den Weg in die Zukunft, bis hin zu Gewalttaten wie dem Mord an Rosa Luxemburg.

Am Donnerstag, 29. November 2018, 19.30 Uhr diskutieren die Historiker Gernot Grumbach (SPD) und André Leisewitz, sowie die hessischen Landtagsabgeordneten Andrea Ypsilanti (SPD) und Janine Wissler (Die Linke) über die historischen Ereignisse vor und nach der Novemberrevolution von 1918 und über heutige Perspektiven für eine gerechte Gesellschaft.

Veranstaltet wird der Abend gemeinsam von der Rödelheimer SPD und der Stadtteilgruppe die farbechten/Die Linke im Rödelheimer Vereinsringhaus.

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