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in den Stadtteilen: Rödelheim, Praunheim, Hausen, Westhausen und Industriehof

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Wer sind die farbechten - DIE LINKE ?

Seit dem Jahre 2000 gibt es im Ortsbezirk 7 (das sind die Stadtteile Rödelheim, Praunheim, Hausen, Westhausen und Industriehof) der Stadt Frankfurt am Main die Wählervereinigung die farbechten. Mit Claus David stellten sie von 2001 bis 2006 einen Vertreter im Ortsbeirat 7.

Zur Kommunalwahl 2006 traten die farbechten gemeinsam mit der Linkspartei und der WASG an. Seitdem sind wir mit zwei Abgeordneten (zur Zeit Claus David und Inge Pauls) im Ortsbeirat 7 vertreten. Seit dem Zusammenschluss von Linkspartei und WASG zur Partei DIE LINKE nennt sich die Ortsbeirats-Fraktion die farbechten - DIE LINKE.

Auf dieser Homepage finden Sie Informationen über uns, unsere Aktivitäten und unser Programm.


22.08.2010 aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!!

Dienstag, 31.August 2010, 19.30 Uhr Diskussionsveranstaltung
Überwachungsstaat BRD - Vom Verlust der Freiheitsrechte

mit Wolfgang Nešković (Bundesrichter a.D., MdB DIE LINKE)

Vereinsringhaus Rödelheim, Friedel-Schomann-Weg/Assenheimer Straße
Zum Veranstaltungs-Plakat bitte hier klicken!


28.04.2010 aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!!

Reisebericht aus Afghanistan - ein Land im Krieg

"Die Geschichte beweist, dass keine Nation eine andere befreien kann." (Malalai Joya)

Fünf Tage in Afghanistan sind eine viel zu kurze Zeit, um sich ein umfassendes Bild zu machen. Andererseits können fünf Tage in Afghanistan viele Begegnungen und Eindrücke aus eigenem Erleben bedeuten. Christine Buchholz, die Bundestagsabgeordnete der Linken, hat in Vorbereitung des Kundus- Untersuchungsausschusses im Januar diesen Jahres Afghanistan bereist. Während ihrer Reise führte sie Gespräche mit Hinterbliebenen der Opfer der Bombardierung von Kundus, mit Offizieren und Soldaten der Bundeswehr, Mitgliedern des afghanischen Unterhauses, Dorfältesten sowie Mitarbeitern von Entwicklungsorganisationen, denn sie wollte sich ein möglichst umfassendes Bild von der Lage im Land und dem Einsatz der Bundeswehr zu machen. Von dieser Reise berichtete Christine Buchholz in ihrem Diavortrag am Mittwoch, den 28. April 2010, auf der Veranstaltung der farbechten/Die Linke Stadtteilgruppe Rödelheim, Praunheim, Hausen in der Ellerfeld-Schänke in Hausen. Zahlreiche Fotos unterstützten den Reisebericht von Christina: davon, wie abgeschirmt das Lager der Soldaten und der wenigen Kräfte für den zivilen Aufbau war, was für ein Gefühl das war, im Konvoi mit den Bundeswehrsoldaten herauszufahren, welche Schicksale die Opfer und Hinterbliebenen der Bombardierung in Kundus erleiden müssen, welche Perspektiven die Afghanen selbst wollen. Von etwa 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, darunter auch ein Bundeswehrsoldat, kamen zahlreiche Nachfragen, und es entwickelte sich eine Diskussion vor allem über die Frage, was in Afghanistan passieren wird, wenn die Bundeswehr bzw. alle ausländischen Soldaten abziehen würden. Christine vertrat die Meinung, dass mit dem Abzug der ausländischen Soldaten zwar noch kein Frieden entstehen würde. Aber die militärische Präsenz ausländischer Truppen, die als Besatzung empfunden würden, in Verbindung mit einer korrupten Regierung, die von allen Gesprächspartnern mit Verachtung bedacht wurde, bestätige mit jedem toten Afghanen den Kampf der Taliban und verbaue eine friedliche Perspektive. Ohne die Intervention des Westens können sich die Taliban in Afghanistan wahrscheinlich überhaupt nicht halten - auch sie sind von außen, unterstützt von den USA eingedrungen, um seinerzeit die sowjetischen Besatzungstruppen zu bekämpfen. Der Abzug sei deshalb der einzig vernünftige Weg, weil die zahlreichen politischen und sozialen Probleme nicht durch ausländische Militärintervention, sondern nur durch die Afghanen selbst gelöst werden könnten. Das einzige, was der Westen leisten sollte, so zitierte Christine Malalai Joya, eine Gesprächspartnerin im Widerstand gegen Karsai und die Taliban, sei eine helfende Hand.


12.04.2010 aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!!

Umbau des Fischsteinkreisels: Der Wahnsinn geht weiter

Der Magistrat will den Fischstein-Kreisel in eine fünfspurige ampelgeregelte Kreuzung umbauen. Das Stadtparlament hat einen Antrag der Linken (NR 1706 im PARLIS) mit Alternativvorschlägen mit den Stimmen von CDU, Grünen und SPD abgelehnt. Erstaunlich ist, dass auch die Grünen entgegen ihrer eigenen Programmatik dieser monströsen Planung mit dem Ziel der autogerechten Stadt zugestimmt haben.

Mit dem Bericht B 943 vom 20.11.2009 kündigt der Magistrat eine Bau- und Finanzierungsvorlage für Anfang 2010 an. Dies ist nicht geschehen, stattdessen legt der Magistrat mit der M 47 vom 19.3.2010 eine weitere Vorlage vor, mit der er sich eine Blanko-Vollmacht holt. Die dort aufgeführten Kosten von 2.686.000 Euro entstammen Kostenschätzungen aus dem Zeitraum 26.5.2009 bis 30.11.2009, sind also vor dem Vorliegen der Baureifplanung erstellt worden. Was von solchen Kostenschätzungen zu halten ist, hat der Magistrat beim Verlegen der U-Bahn-Haltestelle Fischstein vorgeführt, wo die Kosten von der ursprünglichen Kostenschätzung von 3,1 Millionen auf 6,5 Millionen (Stand 6.11.2009) angestiegen sind - die tatsächlichen Kosten werden wir erst hinterher erfahren.

Der Magistrat behauptet wider besseres Wissen, dass es keine Alternativen gäbe. Mit der OM 3767 vom 24.11.2009 fordert der Ortsbeirat 7, dass als Sofortmaßnahme die falsche Ampelschaltung im Fischsteinkreisel korrigiert wird. Mit der ST 0355 vom 26.2.2010 teilt der Magistrat mit, dass er großzügerweise dieser Anregung zu entsprechen gedenkt, aber nicht als Sofortmaßnahme, sondern erst nach dem Umbau zu einer Kreuzung. Damit verhindert der Magistrat, dass durch diese simple Maßnahme ein Teil der Probleme am Kreisel gelöst würde ohne den teuren Umbau.

Die Hauptmaßnahme, die den Umbau des Kreisels überflüssig machen würde, weigert sich die CDU-GRÜNE-SPD-Mehrheit im Stadtparlament zur Kenntnis zu nehmen: Durch einen Linsabbieger vom Hausener Weg Richtung Norden würden Umwegfahrten entfallen, die über die Hälfte des Linksabbiegeverkehrs im Kreisel ausmachen.

So werden sich die BürgerInnen weiter über Umwegfahrten mit unnötigen Lärm- und Abgasbelästigungen ärgern müssen, und es werden Millionenbeträge an Steuergeldern verschleudert. Und in 20 Jahren wird das alles wieder zurückgebaut werden - so sieht ein schwarz-grünes Konjunkturprogramm aus.


07.04.2010 aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!! aktuell !!!

Die Interessen der Mieter in der Heinrich-Lübke-Siedlung berücksichtigen!

Die ABG plant die Modernisierung und Verdichtung der Siedlung in der Heinrich-Lübke-Straße in Praunheim. Die ABG hat eine Mieterbeteiligung versprochen, die in der Realität aber nur einen kleinen Teil der Bewohner miteinbezieht und sich nur auf unwesentliche Punkte beschränkt. Die farbechten / DIE LINKE im Ortsbeirat 7 fordern daher, dass ein Mieterbeirat in der Siedlung gewählt wird, der legitimiert ist, die Interessen der Mieter zu vertreten. Dieser Mieterbeirat sollte in alle Entscheidungen über die Zukunft der Siedlung einbezogen werden.

Die Sanierung der Siedlung ist prinzipiell zu begrüßen, aber die Vorstellung der Pläne duruch die ABG offenbarte viele umstrittene Absichten, die Nachteile für die bisherigen Mieter bringen können: Einbeziehung der Loggien in die Wohnungen und Vorbau neuer Balkone, Verdichtung durch zusätzliche Häuser, Abriss des einzigen bisher energetisch sanierten Hauses, Tausch von Belegungsrechten, etc.


28.03.2010 VERANSTALTUNGSHINWEIS !!!

50 Jahre gegen Atomwaffen und Kriege - wir demonstrieren weiter.

Was vor 50 Jahren mit dem ersten Ostermarsch in Deutschland als Widerstand gegen Atomwaffen begann, hat heute nicht nur Tradition, sondern ungebrochene Aktualität. Denn das Beharren auf atomare Besitzstände und Teilhabe - so auch durch Deutschland - verschärft die Gefahren durch vorhandene und potenziell neue Atommächte. Der Atomwaffensperrvertrag steht in diesem Jahr in der UNO erneut auf dem Prüfstand. Afghanistan braucht eine Zukunft in Frieden Die Bundeswehr ist kein Entwicklungshelfer in Uniform, sondern führt Krieg in Afghanistan - auch gegen die Zivilbevölkerung. Gegen den Willen der großen Bevölkerungsmehrheit in Deutschland wird die Anzahl der deutschen Truppen in Afghanistan weiter erhöht. Ziviler Aufbau ist jedoch nur durch den vollständigen Abzug der NATO-Truppen möglich, die von der dortigen Bevölkerung als Besatzungsmächte wahrgenommen und bekämpft werden. Militär und Rüstungsproduktion führen nicht aus der Krise. Mit der andauernden Wirtschaftskrise und der zunehmenden Angst um Arbeitsplätze bieten sich Bundeswehr und Rüstungsfirmen verstärkt als Arbeitgeber an. Militär, Aufrüstung und weltweite Bundeswehreinsätze werden jedoch mit unseren Steuergeldern finanziert.

Kommt alle am Ostermontag zum Rödelheimer Bahnhof, damit deutlich wird, dass wir eine andere, friedlichere Politik wollen!

Ostermontag, 05.04.2010 Treffpunkte: 10.30 Uhr Rödelheim Bahnhof; 11.30 Uhr Bockenheimer Depot; 13 Uhr Abschlusskundgebung am Römerberg!